Regionalkonferenz zum Ersten  neuen Grundsatzprogramm

Standing ovations für Friedrich Merz

 

Wo kommen wir her? Wo stehen wir? Wie gestalten wir die Zukunft? Das neue Grundsatzprogramm der CDU soll darauf die Antworten geben, mit denen die Partei ihre Attraktivität zurückgewinnt, nach schmerzlichen Niederlagen  auf der Grundlage ihrer Grundwerte die Antworten auf die aktuellen Herausforderungen gibt.

Ein wichtiger  Schritt auf diesem Weg sind die vier Regionalkonferenzen, die unter dem Label 

„#grundsätzlich CDU“ die Impulse gibt und gab, die Mut machen.

Mit dem Beginn im Congress-Centrum in Pforzheim.

„Auf die Basis kommt es an“, hieß der Impulsvortrag von Christina Stumpp, der stellvertretenden Generalsekretärin der CDU Deutschlands. Ja, die Basis im Gespräch mit Generalsekretär Mario Czaja, Thomas Strobl, Carsten Linnemann und Mario Voigt, Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der Programm- und Grundsatzkommission der CDU, sowie mit den Fachkommissionsvorsitzenden Ronja Kemmer, Daniel Caspary, Nicole Hoffmeister-Kraut.

Ein gut aufgelegter Carsten Linnemann führte sehr eloquent durch den knapp dreistündigen Abend und vermochte es glänzend, den Dialog zwischen der „Basis“ und dem Podium herzustellen.

Ausgangspunkt: die Vergewisserung und Bekräftigung, dass die CDU Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes macht. Das Alleinstellungsmerkmal der Partei, mit dem sie unser Land erfolgreich durch die Jahrzehnte geführt hat. Die CDU, die für alle Schichten, für alle Generationen da ist und zusammenführt und – im Gegensatz zur politischen Konkurrenz – keine Klientelpolitik betreibt.

Friedrich Merz: seine Rede war der absolute Höhepunkt einer an Höhepunkten gewiss nicht armen knapp dreistündigen Veranstaltung. Auch mit seiner Besorgnis, dass neben allem, was die Ampel anrichtet, die gesellschaftlichen Schäden das Schlimmste ist, was wir derzeit erleben. Und die abstrus erscheinende Zahl, wonach in diesem Jahr unser Staat 40 Milliarden Euro an Zinsen bezahlt!

Eine aufrüttelnde Rede! Doch nun kommt es darauf an, dies alles, was die Teilnehmer zu standing ovations und zu lang anhaltendem Beifall hinreißen will, nach draußen zu verbreiten. Das neue CDU-Grundsatzprogramm so zu fassen, dass es wirkt.

Auf jeden Einzelnen kommt es an: auf jedes Mitglied, auf die Basis wie auf die Verantwortlichen in der Führungsspitze.

Jeder Satz, jede Rede, jede Äußerung an diesem Abend hatte Substanz, machte deutlich, was die CDU als Volkspartei mit ihrem breiten und fundierten Ansatz unter einem gemeinsamen Dach ausmacht.

Ein Bekenntnis von Friedrich Merz zu einem sozialpolitischen Bereich soll stellvertretend dafür zitiert werden: „Ich werde den Gremien keinen Grundsatzprogrammentwurf vorlegen, der nicht einen Vorschlag zu Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand enthält. Wir wollen dafür sorgen, die diejenigen, die kein Vermögen haben, die Chance bekommen, eigenes Vermögen zu bilden.“