Ehrenamt: Künftiger THW-Präsident als Überraschungsgast / Partnerschaften mit anderen Organisationen ausbauen / Ruf und Beck ebenso dabei

 

Baiersbronn-Obertal (k-w). Prominenten Besuch verzeichneten die Organisatoren der 30. Schlachtplatte der Bergwacht-Ortsgruppe Obertal. Der Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erschien überraschend auf dem gut besuchten Fest. Mit dabei hatte er als weiteren Überraschungsgast den designierten THW-Präsidenten Gerd Friedsam.

 

Friedsam, der sein neues Amt als Chef der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk zum 1. Januar 2020 antritt, möchte die Partnerschaften von Katastrophenschutz zu Katastrophenschutz weiter ausbauen. Dazu zählt auch die Bergwacht. Deswegen folgte er gerne dem hiesigen Bundestagsabgeordneten zum kulinarischen Event in Obertal.   

Dort fanden die prominenten Gäste eine proppenvolle Veranstaltungshalle vor, die von fleißigen Helferinnen und Helfern der Bergwacht bewirtet wurde. Als es später noch hinter die Festtheke ging, um den Kochlöffel zu schwingen, machten Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf und der Landtagsabgeordnete Norbert Beck das Promi-Quartett komplett.

„Unserem Abgeordneten ist wieder mal eine Überraschung gelungen“, betonte Vorsitzender Harald Dieterle, „wir freuen uns sehr über diesen Besuch, den wir auch als Wertschätzung unserer Arbeit verstehen.“ Die Bergwacht-Ortsgruppe Obertal ist eine der größten Ortsgruppen der gemeinnützigen Bergwacht Schwarzwald. Mit insgesamt 57 Aktiven sowie 14 Kindern und Jugendlichen in der Jugendbergwacht leistet sie an allen Sonn- und Feiertagen Bereitschaftsdienste am Ruhestein. Jährlich rücken die Aktiven im Sommer wie im Winter zu 60 bis 70 Einsätzen aus. Zu den ganzjährigen Aufgaben gehört außerdem eine 24-Stunden-Bereitschaft.

„Dieser Aufgabenberg, den die Bergwacht-Leute absolvieren, ist aller Ehre wert“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Auch Gerd Friedsam weiß als THW-Präsident das ehrenamtliche Engagement der Obertaler zu schätzen.

„Wir sind stolz, dass wir bei unserer Schlachtplatte schon seit 30 Jahren einen so guten Zulauf aus der Bevölkerung haben“, sagte Harald Dieterle, „unser Angebot wird wohl auch deshalb so gut angenommen, weil wir tatsächlich unsere Essensangebote selbst herstellen und zubereiten.“ Und Fuchtel fügte abschließend hinzu: „Großes Kompliment! Hier läuft alles ab wie am Schnürchen und wir sehen nur zufriedene Gesichter.“